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21.2.2010 von PetraMueller.
In der vorletzten Woche wurde im Marbach die Tagung des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) für die Fremdsprachenassistentinnen (FSA) (und ihre Betreuer) aus dem süddeutschen Raum durchgeführt. Einen Punkt fand ich sehr beachtenswert: Die FSA haben sich darüber beklagt, dass sie von Seiten der Schüler und Schülerinnen mit sehr vielen Vorurteilen über China konfrontiert würden. Ich empfinde die teilweise sehr negative Einschätzung Chinas in Deutschland tatsächlich als ein großes Problem, mit dem wir in der Schule zu tun haben, auch von Seiten der Elternschaft und der LehrerkollegInnen. Ich denke, wir sollten uns als LehrerInnen überlegen, was wir dazu beitragen können, dass ein möglichst neutrales Bild von China aufgezeigt werden kann. Aufklärung tut sicher not, wobei wir als ChinesischlehrerInnen in keinem Fall ein rosarotes Bild von China zeichnen sollten. Ich halte es auch für wichtig, mit den FSA an der Schule im Gespräch über dieses Thema zu bleiben - denn wir sind auf beiden Seiten von unseren Medien und der jeweiligen “öffentlichen” Meinung beeinflusst. Wenn wir dies anerkennen, haben wir schon einen großen Schritt getan!
Es gibt immer wieder Ansätze, in eine öffentliche Diskussion zu diesem Thema zu treten, z.B. beim Deutsch-Chinesischen Kuturnetz http://www.de-cn.net/deindex.htm:
http://www.de-cn.net/dis/med/de5537468.htm und http://www.de-cn.net/dis/med/de5653512.htm
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19.2.2010 von PetraMueller.
Meine Tochter (10. Klasse) besucht in den Faschingsferien einen Astronomiekurs. Da ist mir eines meiner Arbeitsblätter beziehungsweise eine Weisheit unseres Rektors Herrn Offermann wieder eingefallen. Er sagte nämlich, jede/r Schüler/in müsse sich im Unterricht irgendwann einmal in einer Woche persönlich angesprochen fühlen, also auch gerade der/die Schüler/in, die/der mit dem Fach Chinesisch nicht so viel anfangen kann. Ich habe deshalb ein Arbeitsblatt für Astronomie-Begeisterte gestaltet, das ich eingeführt habe bei gen wo xue hanyu, Lektion 22. Eingesetzt habe ich es bei der 7. Klasse (Motivierten-Klasse) im letzten Schuljahr. Ich hatte nicht den Eindruck, dass diese neuen Erkenntnisse die Schüler vom Hocker gerissen hätten, offensichtlich waren keine Astronomie-Fans dabei…. Das Arbeitsblatt sieht folgendermaßen aus:
Vielleicht genügt es auch, das Blatt nur als Folie zu zeigen oder als Extrablatt im Zuge des binnendifferentierten Unterrichts.
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16.2.2010 von PetraMueller.
In der Fachzeitschrift CHUN 2009 habe ich eine Rezension für das Lehrbuch liaoliao geschrieben. Leider ist die Rezension nicht auf den Webseiten des Fachverbandes zu finden (http://www.fachverband-chinesisch.de). Ich werde nachfragen, ob ich die Rezension in Zukunft hier veröffentlichen kann.
Tatsächlich arbeite ich mit drei Gruppen jetzt mit diesem Lehrwerk, und ich bin, je länger ich damit arbeite, umso begeisterter! Ich beneide die Autorin Thekla Chabbi, warum habe ich nicht so ein gutes Buch geschrieben? Aus Trägheit, aus Feigheit etc. etc. Jeder, der mal versucht hat, ein Lehrbuch zu schreiben, weiß, wie anstrengend das ist!
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12.1.2010 von PetraMueller.
In einer Heilbronner Buchhandlung bin ich auf ein prima Büchlein für den Unterricht gestoßen (für knapp 10 Euro):
Susanne Hornfeck Nelly Ma:
Erste chinesische Lesestücke: Chinesisch lesen und lernen - der erste chinesische Band in der zweisprachigen Reihe
Nähere Informationen dazu unter:
http://www.dtv.ch/buecher/erste_chinesische_lesestuecke_9490.html?show=media
Ich finde es wunderbar, was Frau Hornfeck auf die Beine stellt. Sie gehört zu den Sinologinnen meines Alters, die ich oft gar nicht persönlich kenne, deren “Werdegang” ich aber verfolge.
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8.1.2010 von PetraMueller.
Ich finde es spannend, Landeskunde mit dem Unterrichtsstoff zu verzahnen, leider kommt das bei mir oft etwas kurz. Lektion 8 im LB Gen wo xue hanyu bietet einen Ansatzpunkt über die Zeichenkunde der Zeichen 汉 und 法, die Bedeutungskomponente Wasser. Die kann man gut in Zusammenhang setzen mit den Flußnamen. Mein Arbeitsblatt dazu:
Bedeutungskomponente san dian shui
Aus dem Heft: China - Weg des Drachen aus der Reihe aktuell Nummer 2/2009 (Arbeitsheft für den Unterricht an der Oberstufe, hrsg. vom Erziehungsrat des Kantons St. Gallen und geschrieben von meiner Freundin, der Journalistin Petra Aldenrath) habe ich die Karte: “Nachbarstaaten und große Flüsse” entnommen, dazu die Arbeitsaufträge erstellt:
Das wird hoffentlich eine schöne Übung!
Nachtrag:
Ich habe im Unterricht gemerkt, dass ich mit diesem Arbeitsblatt die Lesekompetenz meiner 6.-Klässler überfordert habe! Wahrscheinlich sind zu viele Informationen auf dem Blatt. Ich werde es überarbeiten.
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4.1.2010 von PetraMueller.
Ich arbeite auch als Chinesischlehrerin am CSG in Besigheim, dort wurde Chinesisch als spät beginnende Fremdsprache eingeführt. Im Mai 2010 fahre ich mit einer Gruppe von 11 Schülerinnen und Schülern sowie mit dem Kunstlehrer des Gymnasiums, Matthias Gnatzy, zur Partnerschule, der Fremdsprachenschule Nanjing. Es ist meine zweite Reise mit der Schule nach Nanjing. Ich bin von Nanjing begeistert. Diesmal möchte ich (und muss ich) die Reise und den Aufenthalt viel besser für die Schüler/innen vorbereiten als bei ersten Mal. Ein Arbeitsblatt dazu:
Arbeitsblatt Geschichte von Nanjing
Wichtig ist, dass die Schüler/innen jetzt auch mit dem Arbeitsblatt arbeiten, d.h. die Zeichen in der Spalte 1 mit Pinyin versehen, Vokabelliste anlegen und als Arbeitsblatt eine Zeittafel (Chronologie der geschichtlichen Entwicklung Nanjings) anlegen.
Bezug zu den Bildungsstandards:
Kuluturelle Kompetenz (soziokulturelles Wissen): Die Schüler haben eine Überblick über die chinesische Geschichte (z.B. Dynastienfolge) und können sich exemplarisch mit Elementen der chinesischen Geschichte auseinandersetzen (hier Geschichte der Stadt Nanjing)
Lexikalische Kompetenz: Ausgewählte Begriffe zum Wortfeld Geschichte und Landeskunde (am Beispiel Nanjing)
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1.1.2010 von PetraMueller.
Am FSG in Marbach am Neckar unterrichte ich u.a. in der 6. Klasse (2. FS) Chinesisch - 18 Jungen und 8 Mädchen. Wir verwenden das Lehrbuch “Gen wo xue hanyu”. In Lektion 7 geht es um Sport:
Prima Thema, denn die Mehrzahl der Jungen hat als Hobby Fußball angegeben. Ein Blick ins Internet zeigt, dass das Thema Fußball und WM 2010 brandaktuelles Thema für den Unterricht ist. Wie immer geht es bei CHaF darum, das jetzt mit Chinesischunterricht in Verbindung zu bringen. Einen kleinen Ansatz habe ich schon:
Es sind, wie ich jetzt gesehen habe, nicht alle Begriffe in Pinyin angegeben, so dass die Schüler nicht alles in der Aufgabe lösen können. Da mache ich aus der Not eine Tugend: Schüler, die schnell daran sind, dürfen das im Wörterbuch nachschlagen.
Da ich gemeinsam mit meiner Kollegin in Marbach, Marion Rath, an den Bildungsstandards für Chinesisch als 2. Fremdsprache für Baden-Württemberg arbeite, will ich mir mehr angewöhnen, die Unterrichtsthemen in Bezug zu setzen zu den Bildungsstandards, in diesem Fall: Lexikalische Kompetenz: Darstellung des Lebensumfeldes (u.a. Freizeit), erste Kenntnisse im Bereich der Wortbildung. Wunderbar wäre es, wenn die Schüler die Ausdrücke auch anwenden würden, z.B. chouqiu = mieser Schuss!
Kleiner Nachtrag:
Meine (männlichen) Schüler freuen sich schon auf die Bearbeitung des Fußballspiel-Arbeitsblatts:
Was heißt eigentlich Torwart auf Chinesisch?
zum Download beim Klett Verlag:
http://www.klett.de/sixcms/list.php?page=fachseite&fachseite=Gymnasium%20Englisch&modul=aktuell&aktuelles_id=121188&aktuelles=Fu%DFballspiel-Arbeitsbl%E
Leider ist das Poster mit Fußballausdrücken nicht mehr vorrätig, da hat meine Anfrage beim Verlag ergeben. Wir werden also die chinesische Fachbegriffe auf das Plakat mit den englischen Ausdrücken draufschrieben, als Kooperation mit den Englischlernenden sozusagen, auch recht!
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