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9.7.2010 von PetraMueller.
In der Chinesisch-AG, Freitag Mittag 13.30 Uhr: Wo hen re! Mit ist heiß! Da fragt mich eine 10-Klässlerin, was denn heißen würde auf Chinesisch: “Ich bin heiß? I’m hot!???” Ich musste sehr lachen! Das überfordert meine Chinesischkenntnisse doch, ich habe mich rausgeredet mit: “Chinesisch lernt man situativ, und in dieser Situation war ich noch nicht….”. Schüler lieben auch “abseitiges” Chinesisch, vor allem kleine Jungs mögen Schimpfwörter. Ich bringe ihnen einige bei, auch damit sie nichts wirklich Vulgäres aus dem Internet fischen (machen sie dann zum Teil doch!). Anstoß zum einer Aussprachübung mit “Unfreundlichem Chinesisch” war der vorzügliche Beitrag von Jin Meiling und Heribert Lang: “Emotionsgeladene Kurzsätze als Basismodell chinesischer Ausspracheübungen” in: CHUN Nr. 20/2005. Angepasst an meinen Unterricht habe ich dazu auch ein Blatt “Emotionsgeladene Ausspracheübungen” erstellt. Den Schülern macht das wirklich Spaß, egal in welchem Alter. Ich denke oft, so kurze (emotionsgeladene) Sätze machen sich auch gut als classroom language, z.B. “taoyan”, wenn mal wieder jemand richtig Mist baut, d.h. stört, im Unterricht, oder “piaoliang”, wenn etwas gut gelingt - ich vergesse das aber leider zu oft und spreche dann eher Deutsch! Buchtipp dazu: “Popular Chinese Expressions” von Sinolingua, 2007 (mit CD), eher für meine eigene Fortbildung, ich kenne viele dieser saloppen Ausdrücke nicht.
Meine Arbeitsblätter: ausspracheubung_unfreundliches.pdf und ausspracheubung_emotionen.pdf
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