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28.7.2010 von PetraMueller.
durften die Schüler und Schülerinnen der 6. Klasse herausfinden, wie gut sie die Geschichten im Lehrbuch Gen wo xue hanyu L. 1 - L. 17 kennen. In Partnerarbeit sollten sie die Fehler im Text über Wang Jiaming und seine Freunde finden und korrigieren, dann ihre Lösung in einen Briefumschlag stecken und abgeben. Die drei besten Teams wurden belohnt mit je einer Kunstpostkarte aus China. Den korrigierten Text gab es dann als Lösungsblatt je nach Lust und Interesse entweder in Zeichen oder in Pinyin (als binnendifferenzierter Ansatz). Am nächsten Tag gab es dann noch eine Art Quiz, das einer der Schüler erstellt hat und bei dem unter anderem wieder Kenntnisse der Geschichten aus dem Lehrbuch gefragt waren. Und jetzt erst mal ab in die Ferien!
Die Arbeitsblätter (in drei Teilen): spiel_ende_l_17-1.pdf, spiel_ende_l_17-2.pdf, spiel_ende_l_17-3.pdf
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9.7.2010 von PetraMueller.
In der Chinesisch-AG, Freitag Mittag 13.30 Uhr: Wo hen re! Mit ist heiß! Da fragt mich eine 10-Klässlerin, was denn heißen würde auf Chinesisch: “Ich bin heiß? I’m hot!???” Ich musste sehr lachen! Das überfordert meine Chinesischkenntnisse doch, ich habe mich rausgeredet mit: “Chinesisch lernt man situativ, und in dieser Situation war ich noch nicht….”. Schüler lieben auch “abseitiges” Chinesisch, vor allem kleine Jungs mögen Schimpfwörter. Ich bringe ihnen einige bei, auch damit sie nichts wirklich Vulgäres aus dem Internet fischen (machen sie dann zum Teil doch!). Anstoß zum einer Aussprachübung mit “Unfreundlichem Chinesisch” war der vorzügliche Beitrag von Jin Meiling und Heribert Lang: “Emotionsgeladene Kurzsätze als Basismodell chinesischer Ausspracheübungen” in: CHUN Nr. 20/2005. Angepasst an meinen Unterricht habe ich dazu auch ein Blatt “Emotionsgeladene Ausspracheübungen” erstellt. Den Schülern macht das wirklich Spaß, egal in welchem Alter. Ich denke oft, so kurze (emotionsgeladene) Sätze machen sich auch gut als classroom language, z.B. “taoyan”, wenn mal wieder jemand richtig Mist baut, d.h. stört, im Unterricht, oder “piaoliang”, wenn etwas gut gelingt - ich vergesse das aber leider zu oft und spreche dann eher Deutsch! Buchtipp dazu: “Popular Chinese Expressions” von Sinolingua, 2007 (mit CD), eher für meine eigene Fortbildung, ich kenne viele dieser saloppen Ausdrücke nicht.
Meine Arbeitsblätter: ausspracheubung_unfreundliches.pdf und ausspracheubung_emotionen.pdf
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4.7.2010 von PetraMueller.
Am 26.6. hat in Marbach die Zweite Fortbildungsveranstaltung von Chinesischlehrer/innen in Ba-Wü in Marbach stattgefunden. Nach dem Vortrag von Annick Guilhem-Hou zum Thema Kulturkunde mit vielen guten Anregungen, wie man den Unterricht gestalten kann, dachte ich: “Wer soll das alles vorbereiten? Wie kann man das alles umsetzen? Da hilft nur: Materialien austauschen!” Deshalb habe ich spontan 1) Annick aufgefordert, noch einmal so ein schönes Buch zu schreiben wie ihr altes (siehe Schmetterling-Verlag: youxi. Spiele und Aktivitäten für den Chinesischunterricht http://www.schmetterling-verlag.de/page-4_topic-264.htm) und 2) meinen Blog erwähnt, in dem es mir auch darum geht, Materialien vorzustellen, die ich im Unterricht einsetze (damit sie nicht auf meiner Festplatte “vermodern”!). Ich weiß, dass jede/r Lehrer/in seinen/ihren eigenen Stil hat und es nicht einfach ist, etwas von einem Kollegen zu übertragen und an den eigenen Unterricht anzupassen. Oft sind es die kleinen Anregungen, die einen Impuls auslösen, ohne dass man gleich das Ganze übernimmt.
Ich freue mich daher sehr, wenn Kolleg/innen vorbeischauen und kommentieren. Auch Beiträge anderer Kolleg/innen sind natürlich sehr willkommen!
Bei meinen Materialien gibt es leider einen Nachteil: Ich muss alles in pdf umsetzen, da ich seit vielen Jahren einen zwar meiner Ansicht nach sehr gut lesbaren Pinyin-Font verwende, dieser sich aber nicht darstellen lässt, wenn man diesen Font nicht installiert hat. Ich stelle ihn gerne zur Verfügung, wenn Sie Interesse daran haben (Sie können dann gerne auch meine Dateien als doc bzw. ppt bekommen, um sie zu ändern).
Ich habe sehr viel profitiert von den Vorträgen und Beiträgen meiner Kolleg/innen auf der Tagung und schon einige Tipps im Unterricht eingesetzt.
Z.B. die schöne Erklärung von Frau Wei Holschuh zum Schriftzeichen de (Tugend): nicht nur ein Menschen, sondern zwei Menschen sind vonnöten, erst dann zeigt sich die Tugend; für die Tugend braucht man Augen und Herz gleichmaßen, sie bilden eine Einheit; und das alles - und da sprang einer meiner Sechstklässler ein, als ich das erklärte, und vervollständigte das Bild: Alles steht unter dem Zeichen des Christentums, dem Kreuz.
Von Marion Rath habe ich gleich den Vorschlag übernommen, die Zeichen einer Lektion nach Anzahl der Striche zu ordnen. Das hat den Schüler/innen Spaß gemacht!
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29.6.2010 von PetraMueller.
Mit großer Begeisterung habe ich jetzt festgestellt, wie viele unserer Chinesischschüler/innen für Seminarkurs und mündliches Abitur chinabezogene Themen wählen. Ich habe mich auch gefreut, dass mich manche Schüler nach Quellen gefragt haben. So erreichen wir Synergieeffekte in der Schule. Ich freue mich auch, dass die Internetseite zum Thema China, die von der Uni Trier betrieben wird, wieder reger bestückt wird, eine gute Quelle auch für unsere Oberstufenschüler: http://chinapolitik.de/studien/index.htm.
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29.6.2010 von PetraMueller.
In der AG 7. Klasse Hochbegabte habe ich nur 8 Schüler und Schülerinnen. Ich habe also die Möglichkeit, meinen Laptop mitzuschleppen, und kann auch mit dem Computer arbeiten (nur in Besigheim habe ich es noch schöner, da bin ich nachmttags im Ethik-Raum mit Computer mit Internet-Anschluss). In dieser AG unterrichte ich 2 Unterrichtsstunden am Nachmittag und 1 Stunde Chinesisch lernen reicht da völlig. Die 2. Stunde widmen wir der Landeskunde. Die Schüler haben eine Wunschliste erstellt. Heute geht es um chinesische Kampfkunst. Die PPT-Präsentation ist das Impulsreferat. Davon ausgehend können die Schüler selbst eine kleine Unterrichtssequenz erstellen. z.B. Bilder und Fotos zum Thema finden, das Thema Waffenkunst vorstellen, Näheres zum Shaolin-Kloster etc.
Das Impuls-Referat ist etwas lang geraten. Getreu nach dem Spruch meiner Kollegin Simone Müller, die diesen wiederum im Lehrerseminar Heilbronn gelernt hat: “Ein Lehrerreferat soll so sein wie ein Bikini: knapp und sexy!” - sollte ich die Präsentation eigentlich noch etwas kürzen.
In diesem Zusammenhang kann ich auch das Buch von Kai Filipiak empfehlen für Kampfkunstbegeisterte: Der Titel lautet: “Die chinesische Kampfkunst: Spiegel und Element traditioneller chinesischer Kultur”. erschienen in den “Mitteldeutschen Studien zu Ostasien” - für Normal-Schüler etwas zu akademisch, aber gut z.B. für die Bearbeitung des Themas im Seminarkurs.
Mein Referat als pdf: schulerkurs_wushu.pdf
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27.6.2010 von PetraMueller.
Ich habe ein prima Buch, das ich eigentlich in jede Stunde mitschleppe, es gibt darin immer was genau zu dem Thema, das ich behandele: Mein chinesisch-deutsches Bildwörterbuch. Nun habe ich entdeckt, dass man es bei Weltbild kaufen kann - denn es wird hier vom Buske Verlag herausgegeben. Allerdings ist das Buch in Deutschland relativ teuer. Trotzdem sehr empfehlenswert, weil ganz typisch chinesische Bilder: z.B S. 30 Ausweise, S. 50-56 Wohnen, S. 132 Gemüse.
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27.6.2010 von PetraMueller.
Manchmal weiß ich im Unterricht nicht, wie ich entscheiden soll, und dann zähle ich aus mit einem holländischen Auszählvers, den mir meine Oma beigebracht hat, den ich aber glaube ich falsch erinnere: Ene mene mink mank pink pank ose bose backe dich eia weia weg. Unsere frühere Fremdsprachanssistentin Xinwen hat mir einen chinesischen Auszählvers beigebracht: auszahlvers.pdf
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27.6.2010 von PetraMueller.
Montag morgen habe ich um 7.30 Uhr Chinesisch in der 6. Klasse. Da geht’s natürlich um Fussball.
Gen wo xue hanyu. L. 16: NeueVokabel: - hao - Nummer Frage also: Shui shi 11 hao? Klose shi 11 hao, dui ma?
Für weitere Fussballbegeisterte: team-deutschland.doc
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27.6.2010 von PetraMueller.
Für das “Festival der Sprachen” an unserer Schule haben fünf Schüler und Schülerinnen der 12. Klasse chinesische Gedichte vorgetragen. Die Gedichte wurden von unserer Fremdsprachenassistentin Ji Yang, die jetzt leider schon wieder in China ist, ausgewählt und mit den Schülern einstudiert. Das hat wirklich Spaß gemacht! Unser kleiner Beitrag bestach durch seine meditative Ruhe - Lyrik, vorgetragen von den Schülern und mit chinesischer Musik untermalt. Ji Yang, eine sehr gute Kalligraphin, hat parallel dazu auf der Bühne ein Gedicht auf ein großes Blatt geschrieben. Die Unterlagen dazu: gedichte-tangzeit.pdf und gedichte-songzeit.pdf.
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27.6.2010 von PetraMueller.
Meine “Karriere” als Chinesischlehrerin für Schüler und Schülerinnen habe ich in Ferienkursen für Schüler begonnen. Es sollte also recht spannend und unterhaltsam sein, damit die Schüler nicht davonlaufen. Ein bisschen von dieser Haltung habe ich mir bewahrt, hoffe allerdings, dass dies nicht auf Kosten der Unterrichtskontinuität geht.
Ich unterrichte eine AG in einer 7. Klasse für Hochbegabte, die Schüler kommen zwar relativ regelmäßig und sind interessiert, sie lernen jedoch ungern Vokabeln. Ich habe entdeckt, dass ganz viele von ihnen für die Simpsons schwärmen, und habe mir das für den Unterricht zunutze gemacht. Wir haben einen kurzen Simpsons-Filmausschnitt auf Chinesisch gesehen, den ich mit Pinyin “untertitelt” habe. Für die Lektion 16 im Buch “Gen wo xue Hanyu” habe ich zwei Dialoge mit den Simpsons erstellt (simpsons bestellservice) und die Begriffe zu den Familienmitgliedern für Lektion 17 und 18 führe ich auch mit den Simpsons ein (simpsons_die_familie-folie.pdf und simpsons_die_familie_schulerblatt.pdf)
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